Angebote zu "Zwang" (9 Treffer)

eBook Zulässigkeit von Zwang in der medizinisch...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 18, Universität Osnabrück (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Seminar zum Familienrecht, Sprache: De

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Stand: 28.11.2017
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Gesundheitswahn? Selbstoptimierung und individu...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 1,7, Hochschule Osnabrück, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird eine Veränderung im Ernährungsverhalten von Menschen behandelt. Das individuelle Ernährungsverhalten von Menschen ändert sich mit Wandel der Kultur und Strukturen in der Gesellschaft, denn Gesellschaft und Individuum bedingen sich wechselseitig. Das Umfeld beeinflusst das Individuum, welches sich wiederum mit seinem Verhalten auf seine Umwelt auswirkt. Durch den Megatrend Gesundheit stellt sich für einige Menschen der Fokus auf gesunde Ernährung. Über die Art und Weise des Ernährungsstils lässt sich ein Status nach außen zeigen und Anerkennung für den Selbstwert erfahren. Wer sein affektives Verhalten nicht unter Kontrolle hat und ungesunde Nahrungsmittel zu sich nimmt, zeigt das unter Umständen öffentlich über die Körperform, welche von der Gesellschaft als undiszipliniert erworben abgetan wird. Bei einigen Menschen veranlasst der gesellschaftliche Druck einen individuellen Zwang, sich gesund ernähren zu müssen, bzw. den Drang dazu, sich im Hinblick auf die gesunde Ernährung selbst zu optimieren. Dabei leisten technische Hilfsmittel, wie die App für Smartphones, Unterstützung bei der Kontrolle des Essverhaltens. Die aufschwingende Fixierung auf gesunde Ernährung birgt allerdings auch Gefahren, sodass Essstörungen begünstigt werden können oder die Besessenheit in das Phänomen Orthorexia nervosa führen kann.

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Stand: 07.11.2017
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Kleidertanz - Von der Rolle Bd. 1
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Kathrin wächst in den 50ern und 60ern auf, träumt von der weiten Welt, von der Liebe, von Freiheit und Geborgenheit, schönen Kleidern und von Paris. Sie stolpert über Zwänge und Missverständnisse. Visionen und Mutausbrüche markieren ihren eigenen Weg. Anna-Katharina Hölscher wurde in Lintig bei Bremervörde geboren und wuchs in Osnabrück (Niedersachsen) auf. Schon als junges Mädchen nähte sie ihre Kleider selbst . Sie studierte in Münster i.W. und Freiburg i.Br. Lehramt mit den Fächern Englisch und Französisch, arbeitete als Lehrerin in Freiburg und entdeckte die Musik und den Tanz als Leidenschaft in ihren Zwanzigern. Die Sehnsucht nach Norddeutschland trieb sie nach fünf Berufsjahren nach Hamburg, wo sie ihre musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten weiter entwickelte . Sie gründete in den Achtzigern mit zwei anderen Frauen das Tanzstudio Triade und unterrichtete Tanz an der Max-Brauer.-Gesamtschule . Sie hat zwei erwachsene Söhne,, mit denen sie musikalisch zusammenarbeitet Über dreißig Jahre lang unterrichtete sie an Gesamtschulen Deutsch, Englisch, Französisch, Musik und Tanz. Heute arbeitet sie als Moderatorin und Veranstalterin von Annas Salons, Sängerin und Autorin. www.anna-hoelscher.de

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Der Deismus. Eine natürliche Religion in der Au...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Universität Osnabrück (Institut für islamische Theologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Historie zeigt, dass durch die wissenschaftliche Entwicklung und die zunehmend erfolgreicher werdende Naturwissenschaft ein Zwang zu stetiger Rationalisierung des Gottesgedankens und Weltbegriffs notwendig ist. Im Ausgang von diesem Gottesbegriff haben die Deisten ihre Einwände gegen die biblische Gottesvorstellung entwickelt. Das Weltall und alles auf der Erde wird von Naturgesetzten kontrolliert und überall gelten mathematisch formulierbare Gesetze. Dies brachte eine Dogmatik, in der Gott die Welt erschaffen hat, ihr Naturgesetze gegeben hat und sich daraufhin zurückzog, welches eine starke Skepsis über Wunder und Offenbarung auslöst. Auf Kapitel 1 Grundideen des Deismus und den darauf folgenden Unterkapiteln sollen die Sichtweisen und Standpunkte der Deisten vorgestellt werden. Oft wurden die Deisten als Atheisten, Theisten und Pantheisten stigmatisiert, ob sie wirklich so einfach mit diesen drei Denkströmungen zu vergleichen sind, wird in Abschnitt 1.1 Unterschiede zwischen Deismus, Theismus, Pantheismus und Atheismus behandelt. In diesem Unterkapitel wird die folgende These, die oft von den damaligen Theologen und noch heutzutage von einigen Philosophiehistorikern behauptet wird, untersucht: Der Deismus ist gleichzusetzen mit dem Atheismus und ebenso dem ähnlich: Der Deismus ist gleichzusetzen mit dem Pantheismus. Ausschlaggebend für die Deisten war zu der Zeit der Aufklärung vor allem die Religionskritik, weshalb wir freilich auch darauf in Abschnitt 1.2 Religionskritik eingehen werden. Wichtig in einer wissenschaftlichen Arbeit ist immer sich auch die Meinung der anderen Seite bzw. der Gegner zu vergegenwärtigen, vgl. dazu Abschnitt 1.3 Ansichten der Gegner des Deismus. Darauf folgend wird in Kapitel 2 Ideen und Wirken der Hauptvertreter des klassischen Deismus abhandelt, wer die Hauptvertreter dieser Strömung sind und was ihre Ideen waren. Dabei soll am Anfang dieses Kapitel noch die These: Der Deismus ist erst viel später, und zwar ca. gegen Ende des 18 Jahrhunderts, entstanden überprüft werden. Abschließend wird im Schlussteil die Arbeit Revue passiert und das Ergebnis der Thesen präsentiert.

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Stand: 07.11.2017
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Stil!echt
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Der Mensch ist nicht genormt - aber viele leiden darunter, dass sie nicht dem Ideal der Modeindustrie entsprechen, die nicht gleichzusetzen ist mit ihren Designern. Niemand sollte dem Zwang unterliegen von Saison zu Saison der neusten Mode hinterher zu jagen. Das Ziel sollte ein eigener stimmiger Stil sein, der das zeigt, was den Menschen wirklich ausmacht. Dabei kann das Wissen aus einer fundierten Farb- und Stilberatung das Leben eines Menschen nachhaltig verändern - weit über die Farbwahl der Kleidung hinaus. Viele haben nach der Beratung durch Christiane Schwarzwald bereits diese Erfahrung gemacht, andere sind neugierig darauf. Dieses Buch eignet sich gleichermaßen zum Noch-mal-nachlesen wie auch Auf-den-Geschmack-kommen. Christiane Schwarzwald, geboren 1963, ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Osnabrück. Sie ist ausgebildete Fotografenmeisterin. Aufgrund ihres Interesses für Farben und ihre Wirkung hat sie sich 1996 zur Farb- und Stilberaterin ausbilden lassen. Im Laufe der Jahre hat sie eine eigene Methode für die Farbberatung entwickelt, die zu einer guten Nachvollziehbarkeit der Analyseergebnisse führt.

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Stand: 12.12.2017
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Der Beweis im Zivilprozess
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Das Beweisrecht betrifft alle Beteiligten eines zivilprozessualen Verfahrens: die Rechtsanwälte, die Richter und natürlich auch die Parteien selbst. Das Werk greift dabei einen neuen praxisrelevanten Ansatz auf: Unabhängig von der vorgegebenen Paragraphenfolge der ZPO beleuchtet es systematisch zunächst die Grundzüge der Beweisführung und widmet sich dann den einzelnen Mitteln der Tatsachenfeststellung eingehend. Abgerundet wird das Konzept mit einem Blick über den Tellerrand hinaus: z.B. Rechtshilfe und Beweiserhebung im Ausland sowie das selbständige Beweisverfahren und der Eid. Das Handbuch dient dem erfahrenen Praktiker als Nachschlagewerk , ist aber ebenso zur Einarbeitung in Materie geeignet, da seine Spannweite vom Allgemeinen bis zu den Besonderheiten reicht. Seine Fülle von Informationen und Entscheidungen lässt daher keine Fragen zum Beweisrecht offen. Aus dem Inhalt Beweisrechtliche Normen im Überblick Strengbeweis, Freibeweis Beweisermittlung Beweislast Beweisanordnung Durchführung der Beweisaufnahme Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbote Beweiswürdigung Kosten der Beweisaufnahme Strengbeweismittel: Augenscheinsbeweis, Urkundenbeweis, Zeugenbeweis, Parteiaussage und Sachverständigenbeweis Abstammungsbeweis Zwang gegen Zeugen und Parteien Anscheinsbeweis Elektronische Dokumente Geheimverfahren Parteiöffentlichkeit Ungeregelte Beweismittel Der Autor Prof. Dr. Hans-Jürgen Ahrens setzt sich als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des deutschen und internationalen Zivilprozessrechts intensiv und umfassend mit dem Thema der Beweisführung auseinander. Durch seine langjährige Tätigkeit als Richter am OLG Celle, als Professor am Institut für Handels- und Gesellschaftsrecht der Universität Osnabrück sowie als Leiter des Arbeitskreises für Verfahrensrecht der GRUR schöpft der Autor sein Wissen aus praktischen Erfahrungen und beleuchtet die Materie aus den verschiedensten Perspektiven. Der Autor ist ein ausgewiesener Kenner des deutschen und internationalen Zivilprozessrechts und mithin auch des Beweisrechts.Seine Erfahrungen als Richter am OLG Celle und als Professor der Universität Osnabrück ermöglichen ihm verschiedenste Blickwinkel auf die Materie.

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Stand: 07.11.2017
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Aussicht auf bleibende Helle
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Königin Sophie Charlotte und Gottfried Wilhelm Leibniz - eine Liebe im GeisteDer letzte Universalgelehrte und die schöngeistige Königin: Mit diesem Buch kehrt Renate Feyl auf das Terrain zurück, auf dem sie mit überaus erfolgreichen Büchern geglänzt hat: die historische Romanbiographie. Sie erzählt die Geschichte einer Beziehung, die aus dem lebendigen Austausch der Gedanken Funken der Leidenschaft schlägt - und die Leibniz die fünf glücklichsten Jahre seines Lebens beschert.Sophie Charlotte, geboren 1668 auf Schloss Iburg im Fürstenbistum Osnabrück, begegnet Leibniz am elterlichen Hofe in Hannover, wo er in kurfürstlichen Diensten steht. Mit sechzehn Jahren heiratet sie Friedrich III., den Sohn des Großen Kurfürsten, und geht mit ihm nach Berlin. Hier besucht sie Jahre später der weithin berühmte Mathematiker und Philosoph, um sie für den Plan zu gewinnen, eine Akademie der Wissenschaften zu gründen. Während ihr Gatte mit großem diplomatischem Geschick das Ziel seiner Krönung zum König in Preußen erreicht, fördert sie die schönen Künste und Wissenschaften. Im Laufe der zahlreichen anregenden und geistreichen Gespräche entwickelt sich eine enge Beziehung, und Leibniz wird zum Gefährten ihrer Gedanken. Sophie Charlotte animiert den universellen und genialen Gelehrten zu einer systematischen Ausarbeitung seiner Ideen, die letztendlich in die berühmte Theodizee mündeten.Renate Feyl erzählt mit großem Gespür für die Sprache des Barock und die leisen Zwischentöne vom Zauber einer ´´mariage mystique´´ - einer geistigen Liebe voller Esprit und Dezenz. Und es gelingt ihr, die Atmosphäre des Berlin im Aufbruch, die Zwänge des höfischen Protokolls und die Freiheit des intellektuellen Austauschs in eindrucksvollen Bildern einzufangen - und zugleich das Porträt einer faszinierenden jungen Frau zu zeichnen, die eine eigenständige Rolle sucht und das geistige Klima am Hofe prägt.

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Stand: 14.12.2017
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Die Deutsche Kriegschronik - Sachsen mit Erzgeb...
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Über die Kriegschronik Christian Lehmanns schreibt der Sohn Johann Christian 1703: Hierin sind alle kriegerischen Ereignisse, soweit sie das Erzgebirge betreffen, von den ältesten Zeiten bis zum Osnabrücker Friedensschlusse bearbeitet und vollständig dargestellt worden. Es ist ein ganzer Band mit Abbildungen (leider verloren), worin vor allem das Elend des 30-jährigen Krieges in diesem Gebirge anschaulich geschildert wird. Zuerst hat Magister Christian Lehmann den zweiten Teil des Werkes geschrieben. Es mag dies um 1660 geschehen sein. Die beiden anderen Teile sind erst später entstanden, doch so, dass Teil III sich zeitlich bald (zwischen 1661 und 1664) an Teil II angeschlossen hat. Der Schrift nach und einigen Angaben nach fallen sie in Lehmanns Greisenjahre, vor allem macht sich hier das Jahr 1681 bemerkbar. Wir dürfen also sagen, dass Lehmann die Kriegschronik zwischen 1660 und 1681 niedergeschrieben hat, und zwar in der Reihenfolge Teil II, III und I. Der wertvollste Bestandteil der Schrift ist die Schilderung der Kriegsjahre 1632-48 (Teil II). Hier kommt Magister Christian Lehmann als Zeitgenosse und als Ohren- und Augenzeuge (testis oculatus ipse, wie er sagt) in Betracht, und so liegt über diesen Zeilen überall der Reiz des Mit- und Selbsterlebten. Gerade die Kriegschronik rechtfertigt das Urteil, welches Poeschel über Lehmanns gesamte Schriften fällt: Sie sind durch ihren Inhalt sowie durch die gewandte und dabei echt volkstümliche Darstellung desselben dazu berufen, die Grundlage einer vaterländischen Hausbibliothek für das Erzgebirge zu bilden, welche dem Laien Belehrung und Unterhaltung, dem Gelehrten vielfache Anregung zu selbständigem Forschen bieten würde. nach Dr. Bönhoff Christian Lehmann (11.11.1611 - 11.12.1688) wurde am 11. November 1611 in Königswalde als Sohn des dortigen Pfarrers geboren. Vier Jahre nach Beginn des 30jährigen Krieges trat Christian Lehmann in einen neuen Lebensabschnitt. Sein Bildungsweg führte ihn von 1622 bis 1625 an die Fürstenschule St. Afra in Meißen, dann nach Halle - dort tobte die Pest - und dann nach Guben in die Niederlausitz. Hier beginnt er, ein Tagebuch zu führen. Diese Aufzeichnungen wird er später in seinen Werken benutzen. Die Kriegshandlungen zwangen ihn jedoch, in Stettin Zuflucht zu suchen. Vermutlich war es auch der Krieg, der verhinderte, daß er seine Studien mit der Magisterwürde abschließen konnte. Jedoch ist es durchaus gerechtfertigt, wenn er auf Grund seiner späteren Verdienste als Magister Lehmann geehrt wird. Bevor er ins Erzgebirge zurückkehrte, trat er in Loeckenitz (ehemals Pommern) eine Stelle als Hauslehrer an. Die Ermordung des Hilfsgeistlichen seines Vaters durch Soldaten führte zur Berufung Lehmanns nach Elterlein. 1633 übernahm er dort das Amt des Getöteten. 1635 heiratete er Euphrosyne Kreusel, mit der er 1638 nach Scheibenberg ging, um die frei gewordene Pfarrstelle zu übernehmen. Hier sollte er über 50 Jahre seines Lebens verbringen. Hier entfaltete er neben seinen Amtsgeschäften auch eine rege schriftstellerische Tätigkeit (u. a. erwähnt seien der Historische Schauplatz und die Scheibenberger Chronik). Seine Werke umfassen nahezu alle Wissensgebiete seiner Zeit und versetzen uns in die glückliche Lage, ein sehr lebendiges Bild vom Leben und Denken der Menschen des Erzgebirges zu erhalten. Am 11. Dezember 1688 starb Christian Lehmann im Alter von 77 Jahren als einer der ersten und bedeutendsten Chronisten des Erzgebirges. Als Chronist des 30jährigen Krieges im Erzgebirge kann er ohne Übertreibung als der bedeutendste bezeichnet werden. Dies ergab sich für einen berufenen Chronisten, wie Christian Lehmann einer war, zwangsläufig, wurde doch ein wesentlicher Teil seines Lebens von diesem Krieg geprägt. Besonders anschaulich kommt das in seiner Kriegschronik zum Ausdruck, die hier in der Böhnhoffschen Fassung von 1916 wieder aufgelegt ist. Doch nicht nur als Chronist zeigte Lehmann seine außerordentliche Begabung und seine menschliche Größe. Auch als Pfarrer ging er nicht den einfachen, bequemen Weg, sondern stand wie ein Fels zu seinen Scheibenbergern. (Ch. Lehmann - Leben und Werk, 1988).

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Stand: 12.12.2017
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Aussicht auf bleibende Helle - Die Königin und ...
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Königin Sophie Charlotte und Gottfried Wilhelm Leibniz - eine Liebe im GeisteDer letzte Universalgelehrte und die schöngeistige Königin: Mit diesem Buch kehrt Renate Feyl auf das Terrain zurück, auf dem sie mit überaus erfolgreichen Büchern geglänzt hat: die historische Romanbiographie. Sie erzählt die Geschichte einer Beziehung, die aus dem lebendigen Austausch der Gedanken Funken der Leidenschaft schlägt - und die Leibniz die fünf glücklichsten Jahre seines Lebens beschert. Sophie Charlotte, geboren 1668 auf Schloss Iburg im Fürstenbistum Osnabrück, begegnet Leibniz am elterlichen Hofe in Hannover, wo er in kurfürstlichen Diensten steht. Mit sechzehn Jahren heiratet sie Friedrich III., den Sohn des Großen Kurfürsten, und geht mit ihm nach Berlin. Hier besucht sie Jahre später der weithin berühmte Mathematiker und Philosoph, um sie für den Plan zu gewinnen, eine Akademie der Wissenschaften zu gründen. Während ihr Gatte mit großem diplomatischem Geschick das Ziel seiner Krönung zum König in Preußen erreicht, fördert sie die schönen Künste und Wissenschaften. Im Laufe der zahlreichen anregenden und geistreichen Gespräche entwickelt sich eine enge Beziehung, und Leibniz wird zum Gefährten ihrer Gedanken. Sophie Charlotte animiert den universellen und genialen Gelehrten zu einer systematischen Ausarbeitung seiner Ideen, die letztendlich in die berühmte Theodizee mündeten. Renate Feyl erzählt mit großem Gespür für die Sprache des Barock und die leisen Zwischentöne vom Zauber einer »mariage mystique« - einer geistigen Liebe voller Esprit und Dezenz. Und es gelingt ihr, die Atmosphäre des Berlin im Aufbruch, die Zwänge des höfischen Protokolls und die Freiheit des intellektuellen Austauschs in eindrucksvollen Bildern einzufangen - und zugleich das Porträt einer faszinierenden jungen Frau zu zeichnen, die eine eigenständige Rolle sucht und das geistige Klima am Hofe prägt. Renate Feyl, geboren in Prag, studierte Philosophie und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Von ihr erschienen außerdem bei Kiepenheuer & Witsch »Idylle mit Professor«, 1988; »Ausharren im Paradies«, 1992; »Die profanen Stunden des Glücks«, 1996; »Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit«, 1999; »Streuverlust«, 2004; »Aussicht auf bleibende Helle«, 2006.

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Stand: 07.11.2017
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